Advent-Declutter-Aktion – meine Erfahrungen

Morgen ist sie vorbei die Advent-Declutter-Aktion, bei der ich mich vom ersten bis 24. Dezember täglich von einem Gegenstand getrennt habe. Es hat Spaß gemacht und es war manchmal anstrengend. In unserem Haus ist nicht so viel Freiraum entstanden, wie ich dachte und deshalb mache ich weiter. Meine Gedanken zur Aktion findest Du hier.

Meine Erfahrungen: 

  • Es hat Spaß gemacht, jeden Tag den Putz- und Verwaltungsaufwand für Dinge zu reduzieren. Ich liebe den Freiraum in unserem Haus, der dadurch entstanden ist.
  • Der Effekt war nicht so durchschlagend, wie erhofft. Unsere Abstellkammer und der Keller sind immer noch rumpelmäßig.
  • Ich werde die Aktion verlängern, solange ich noch Lust darauf habe. Posten werde ich die Gegenstände nicht mehr. Das wurde mir gegen Ende etwas lästig (truly spoken). Dennoch ist so, eine schöne Erinnerung entstanden.
  • Ohne mein Declutter-Tagebuch hier im Blog, hätte ich schon vergessen, von was ich mich getrennt habe. Ein gutes Zeichen dafür, dass mir die Dinge nicht wichtig waren.
  • Ich habe den Eindruck, dass der ganze Kram, den ich im Laufe der Jahre angesammelt habe, nicht mehr zu meinem neuen, leichteren Lebensgefühl passt. 
  • Teilweise glaube ich, dass ich zu sehr im Äußeren bleibe mit dem Ausmisten. Ich werde mich auch dann nicht „total befreit“ fühlen, wenn hier gähnende Leere herrscht.
  • Beim bewussten Aussortieren eines Gegenstandes ist mir wieder eingefallen, mit welcher Hoffnung ich diesen gekauft hatte. Erfüllt hat sich diese nur selten. Ein Beispiel: die Buddhastatue. Sie sollte mich an regelmäßiges Meditieren erinnern und mich in eine ruhige Stimmung bringen. Fail! Für diesen Effekt gibt es weitere bekannte Beispiele: Die Joggingschuhe, die zum Laufen motivieren sollen. Die Deko, die dafür sorgen soll, dass sich die Wohnung nach zu Hause anfühlt. Meiner Erfahrung nach klappt das alles meistens nicht. Was nicht in mir ist, kann nicht durch einen Gegenstand erzeugt werden. Oder was meinst Du?
  • Einkaufen macht mir keinen Spaß mehr. Ich überlege dabei, wie der Gegenstand entstanden ist, wie viele Ressourcen die Herstellung verbraucht hat, wie die Arbeitsbedingungen der Produzenten waren. Mir ist bewusst, dass ich das Ding verwalten und irgendwann entsorgen muss. Ich will gute Qualität einkaufen, die jahrelang hält. Also muss das Ding oder die Kleidung mir jahrelang gefallen. Was für eine Entscheidung! Ist mir echt zu anstrengend!
  • Ich hoffe die Advent-Declutter-Aktion bleibt ein einmaliges Projekt. Wenn ich sie nächsten Advent wiederholen muss, ist das ein Zeichen, dass ich wieder zu viel gekauft habe.
  • Treten schreckliche Ereignisse ein, wie der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, erscheinen mir meine Aktionen und Projekte plötzlich lächerlich.
  • Mit 563 Seitenaufrufen und 182 Facebook-Interaktionen ist die Advent-Declutter-Aktion mein bisher erfolgreichster Beitrag auf diesem Blog. Es scheint, viele Leser haben Interesse an Mitmachaktionen.

Frohe Weihnachten!

Ein Gedanke zu “Advent-Declutter-Aktion – meine Erfahrungen

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