Die „immerwährende“ Einkaufsliste für Klamotten – nie mehr Kaufrausch!

Gestern habe ich mich intensiv der Optimierung unserer Einkäufe gewidmet und dazu wilde Listen erstellt. Kommentar Ehemann: „Jetzt dreht sie endgültig durch – gebt der Frau wieder einen Job!“ Nun gut – ich bin auf jeden Fall begeistert und gehe davon aus, dass ich neben dem Lebensmitteleinkauf nun auch das Einkaufen von Kleidern für uns optimiert habe.

Ausgangslage für meine Überlegung war unsere immerwährende Einkaufsliste für Lebensmittel nach dem Einkaufslisten-Hack von Frau Ding DongDarauf basierend habe ich für mich und meine Tochter eine vorgefertigte Einkaufsliste für Kleider erstellt. Wie das funktioniert, stelle ich Dir hier vor.

Vorgefertigte Supermarkt-Einkaufsliste à la Ding Dong

Bis vor ein paar Wochen startete unser Wochenende häufig mit einer nervigen Was-kaufen-wir-ein-Diskussion. Der Einkaufslisten-Hack von Frau Ding Dong hat dem ein Ende gesetzt. Die Idee mit der vorgefertigten Einkaufsliste am Kühlschrank spart uns Zeit und Nerven. Das Prinzip ist so einfach wie genial:

Anstatt jede Woche neu zu überlegen, was wir einkaufen wollen, haben wir unsere üblichen Lebensmittel und Hygieneartikel in einer digitalen Einkaufsliste abgespeichert. Diese hängt ausgedruckt am Kühlschrank. Geht etwas zu Neige, markieren wir es sofort. Wer einkaufen geht, schnappt sich die Liste und los geht’s!

Warum ich diese vorgefertigte Einkaufsliste liebe: 

  • Ich muss mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, was wir einkaufen müssen. Am Samstag kann ich jetzt entspannt frühstücken.
  • Wir vergessen fast nichts mehr beim Einkaufen.
  • Wir kaufen weniger unnötige Sachen ein.
  • Die Reihenfolge der Posten auf der Liste entspricht der Platzierung in unserem Lieblingsladen. Das spart Zeit beim Einkauf. Ich flitze wie eine Rakete durch den Supermarkt. Nicht mal ein Tchibo-Schnickschnack-Regal kann mich stoppen.

Momentan umfasst unsere immerwährende Einkaufsliste folgende Posten:

20161215_105000

Um nicht für jeden Einkauf eine neue Liste ausdrucken zu müssen, variieren wir mit den Markierungen. Beim ersten Einkauf werden die fehlenden Posten mit Kreuzchen markiert, beim Zweiten mit Kringel, irgendwann kommen andere Farben ins Spiel. Wenn es unübersichtlich wird, drucken wir eine neue Liste aus.

Was ich selbst immer noch kaum glauben kann, meine 1001 Drogerieprodukte konnte ich durch Seife, Olivenöl und Essig ersetzen! Dass das funktioniert, hätte mir auch mal jemand früher erzählen können!

Falls Du Dich fragst, was ich aus den aufgeführten Lebensmitteln so koche. Hier habe ich mein aktuelles liebstes Winterrezept für Kochfaulis notiert.

So und da diese Liste so unfassbar praktisch ist, habe ich dieses Konzept auf den Einkauf von Kleidern übertragen.

„Immerwährende“ Einkaufsliste für  Kleider

Seit meiner Kündigung habe ich keine Kleider mehr gekauft. Davor begleitete mich öfter das Gefühl „Ich brauche noch x Pullis, x Jacken …“. Dabei war mein Schrank bereits vollgestopft. Viele meiner Kleidungsstücke habe ich nie getragen oder sogar vergessen, dass ich sie besitze. Besonders schwierig fand ich es zudem, für meine Tochter einzukaufen. Wie viele Strampler braucht eigentlich ein Baby, wie viele Hosen ein Kindergartenkind? Ich hatte wenig Ahnung. Mit meiner jetzigen Erfahrung weiß ich: Mein Kind trägt höchstens die Hälfte der Kleider, die ich auf den Flohmärkten ergattere.

Um nun endlich Übersicht über unsere Klamotteneinkäufe zu bekommen, gibt es bei uns nun eine immerwährende Klamottenliste für mich und meine Tochter. Genau wie bei der Supermarkt-Einkaufsliste sind darauf alle Waren notiert, die wir haben möchten. Zudem ist die benötigte Menge festgelegt. Wie habe ich diese Menge geschätzt? Ich gehe von folgenden Überlegungen aus.

  • Kleidungsstücke wie Oberteile sind täglich verschwitzt oder verfleckt und müssen in die Wäsche.
  • Ich wasche einmal pro Woche.
  • Die Wäsche trocknet ein bis zwei Tage.
  • Für meine Tochter benötige ich zwei Garnituren Wechselwäsche in der Kita.

Die Liste für meine Tochter sieht beispielsweise so aus:

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Mit dieser Liste werde ich gezielt durch die Flohmärkte steuern!

Natürlich ist es möglich, mit sehr viel weniger Kleidung auszukommen. Raw Spirit hat dazu ein interessantes Video auf Youtube hochgeladen. Er kommt mit drei Oberteilen, einer kurzen, einer langen Hose sowie sieben Unterhosen und sieben Socken aus. Wow. Mein Ziel ist allerdings nicht eine maximale Minimalisierung. Ich will übersichtliche Kleiderschränke ausschließlich gefüllt mit Lieblingsteilen und ich möchte unnötige Einkäufe vermeiden. Der Umwelt zuliebe. Ich bin gespannt, wie ich mit der Reduktion meiner 25 Oberteilen auf neun klarkomme. Sicherlich werde ich die Listen noch einige Male optimieren. Übrigens die restlichen Klamotten sind nicht im Müll gelandet. Sie sind eingelagert und wir werde sie nach und nach auftragen.

Eine kleine feine Garderobe

Zum Einkauf von Klamotten konnte ich folgende Tipps im Internet finden:

Viel Spaß mit einer kleinen Auswahl an Kleidern hast Du, wenn …

  • … alle Teile miteinander kombinierbar sind.
  • … der Großteil der Kleidung das ganze Jahr über getragen werden kann. Der Zwiebellook macht es möglich.
  • … viele Kleidungsstücke gleichzeitig büro- und freizeittauglich sind.
  • … der Stil eher „klassisch“ oder zeitlos ist und nicht von Trends abhängt, die sehr schnell wechseln.

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