Advent-Declutter-Aktion – 24 Mal loslassen

Herzlich willkommen Advent-Declutterer!

Inspiriert von einem Post auf Facebook (den ich leider nicht mehr finde), nutze ich diesen Advent, um 24 Dinge auszusortieren. „Adventskalender andersherum“ sozusagen!

Vom ersten bis zum 24. Dezember trenne ich mich täglich von einem Gegenstand, den ich nicht mehr brauche. Ich freue mich! Das ist befreiend! Trotz zahlreicher Verschenk- und Verkaufsaktionen, habe ich hier immer noch vieles herumliegen, das ich nie nutze. Stichwort „Ikea-Lampe“, seit 4 Jahren im Keller. Die aussortieren Sachen verkaufe oder verschenke ich. Was nicht mehr nutzbar ist, kommt zum Wertstoffhof.

Hier auf meinem Blog poste ich täglich ein aussortiertes Ding. Ich bin gespannt, was alles zusammenkommt! Hast Du Lust, mitzumachen?  Teile Deine Erfahrungen mit dem Ausmisten gerne in den Kommentaren. Wenn Du von Facebook kommst, kannst du auch hier posten.

Mein Fazit zur Aktion findest Du hier!

Advent-Declutter-Aktion: Meine aussortierten Gegenstände

Bis zum 24.12. findest Du hier täglich ein aussortiertes Ding mehr:

24.12.

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Last but not least! Mit zwei Tagen Verspätung habe ich heute 24-Teile-Puzzle aussortiert, die für meine Tochter nun zu einfach sind. Ich gebe sie an meine kleinen Neffen und Nichten weiter. Frohe Weihnachten!

23.12.

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Am vorletzten Tag vor Ende der Declutter-Aktion habe ich mich an unsere „Rumpel-Schreibtischschublade“ gewagt. Im ersten Schritt sammel ich unsere ungenutzten USB-Sticks ein. Danach kommen dann die Kugelschreiber, die nicht mehr schreiben … Wahrscheinlich sende ich die USB-Sticks an Flash Drives For Freedom – eine Initiative, die alte USB-Sticks sammelt, auf diesen E-Books und Filmen speichert und sie an die von der Außenwelt abgeschirmte Bevölkerung in Nordkorea sendet.
Mein Fazit zur Advent-Declutter-Aktion findest Du schon heute hier im Blog!

 

22.12.

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Aus diesen Stiefeln mit defekten Absätzen und ausgerissenem Reißverschluss basteln wir gerade Schlüsselanhänger und Umschläge für Notizhefte. Aussortiert und upgecycelt!

Heute habe ich zum ersten Mal seit April etwas Neues gekauft und somit gegen meine Regel „nur noch gebraucht kaufen“ verstoßen. Das fühlt sich doof an. Allerdings habe ich morgen einen großen Foodsaver-Einsatz, bei dem ich große Gefäße für Suppen und andere Speisen benötige. Und da ich mich zu spät um Plastikeimer von Imbissen gekümmert habe, fiel mir kurzfristig nichts anderes ein, als diese neu zu besorgen. Ich hoffe, es war eine gute Anschaffung.

21.12.

Digital StillCamera

Zurück zur Tagesordnung? Wir versuchen das und gehen unserem normalen Tagesablauf nach. Um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am #Breitscheidplatz besser begreifen zu können, werde ich morgen wahrscheinlich dorthin fahren und eine Kerze aufstellen.
Heute sortiere ich ein selbst gemaltes Bild aus inkl. Rahmen. Es steht seit Jahren im Wohnzimmer auf dem Boden. Immer wenn Kinder da sind, rennen sie dagegen und es fällt um. Vielleicht nutze ich das Bild, um ein Notizbuch zu binden.

20.12.

Heute ist mir nicht nach Aussortieren zumute. Bei uns herrscht große Traurigkeit. #Breitscheidplatz
Gestern habe ich selbst einen Berliner Weihnachtsmarkt besucht. Ich hatte Glück und war nicht zur falschen Zeit am falschen Ort. Meine Gedanken sind bei denjenigen, die dieses Glück nicht hatten.
#keineAngst #keinHass

19.12.

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Heute erledige ich den Declutter-Blogeintrag, BEVOR ich auf den Weihnachtsmarkt gehe 😉 Sonst wird das wieder nichts. Diese große Kerze wandert heute vom Regal in unsere Bastelkiste. Also streng genommen ist es nicht wirklich aussortiert. Ich möchte mit meiner Tochter demnächst Kerzenschiffchen basteln, da können wir das Wachs gut gebrauchen. Einen Erfahrungsbericht zum Thema minimalisierte Weihnachten gibt es heute hier.

18.12.

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Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent! Unglaublich, wie die Zeit vergeht! Wir sind hier nun schon richtig in Weihnachtsstimmung! Was wird heute aussortiert? Ein Buch von Hermann Hesse und eine Zeitschrift über Märchen möchte ich nicht mehr haben. Mein Lieblingsgedicht von Hesse:

Flügelt ein kleiner blauer
Falter vom Wind geweht,
Ein perlmutterner Schauer,
Glitzert,flimmert,vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
So im Vorüberwehn
Sah ich das Glück mir winken,
Glitzern,flimmern,vergehn.

 

17.12.

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Hier kommt der Nachtrag für den 17.12. Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein und Schlittschuhfahren hat dafür gesorgt, dass ich gestern bereits um 21:00 Uhr im Bett lag. Ich verschenke eine Vase und eine selbst gebastelte Specksteinskulptur vom Specksteinworkshop auf Korfu.

16.12.

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Noch ne Lampe! Ein IKEA-Impulskauf.

15.12.

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Ein Skimboard! Ein Geschenk, das in Berlin nicht wirklich nützlich ist. Und wenn wir ans Meer fahren, dann nur mit leichtem Gepäck, also ohne Skimboard. Ich habe versucht, es zu verkaufen und es zu verschenken. Keiner will es. Schade, denn Skimboarden sieht spaßig aus! Das möchte ich gerne ausprobieren! Wertstoffhof oder doch erst noch einmal Keller? Schwierig …

14.12.

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Guten Abend! Heute bin ich spät dran. Der Bilderrahmen mit den Nepalfotos wandert heute aus. Es war eine abenteuerliche Reise, die ich nie vergessen werde. Die Fotos davon möchte ich aber nun, sechs Jahre später, nicht mehr abstauben.

13.12.

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Diese Bücher habe ich verschenkt. Nur das Buch mit dem Bär hat meine kleine Tochter wieder aus der Declutter-Tasche gefischt ;-). Sie ist mehr so der Sammler.
Heute wird mir bewusst, dass ich noch mehr übrige Dinge als restliche Tage bis zum 24.12. habe. Ob ich mit dem Aussortieren nach der Advent-Declutter-Aktion einfach weitermache?

12.12.

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Heute ist Declutter-Halbzeit! Nur noch zwölf Tage bis Weihnachten! Zeit für eine rote Regenjacke Abschied zu nehmen. Zudem habe ich mir Gedanken gemacht, ob eine „Brain-Declutter-Aktion“ Sinn macht …

11.12.

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Guten Morgen! Unglaublich, heute ist schon der dritte Advent! Ich wünsche Dir einen schönen Tag! Heute suche ich bei uns nach defekten Elektroteilen, die ich bei nächster Gelegenheit zum Wertstoffhof bringen werde. Schrecklich was da alles anfällt…

10.12.

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Ups! Fast hätte ich das Decluttern zum ersten Mal fast vergessen! Die Wahl fällt heute auf meinen Buddha. Kleine Anekdote: Jedes Mal wenn ich ihn abgestaubt habe, hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich dafür den gewöhnlichen Staubwischer benutzt habe. Im Yogaashram habe ich einmal gelernt, dass man zum Putzen von Götterstatuen, Bildern von Gurus und Ähnlichem separate Wischer benutzt. Na ja, jetzt kommt er bei Verwandten unter und erhält hoffentlich einen schönen Platz mit guter Aussicht.

9.12.

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Heute trenne ich mich von dieser schönen Tasche. Ich mag sie sehr gerne. Aber ich habe für meinen Geschmack zu viele Taschen. Die Garderobe hängt voll davon. Die Tasche war ein Geschenk. Da fällt mir das Aussortieren schwerer. Aber ich denke, Beziehungen hängen nicht an Gegenständen. Es war eine liebe Geste, ich habe mich sehr gefreut. Nun soll der Beutel allerdings bei jemandem zum Einsatz kommen, der ihn wirklich braucht. Der Gegenstand geht, die Freundschaft bleibt.

Zudem habe ich gestern abgelaufene Medikamente aussortiert. Hierzu gibt es einen neuen Blogbeitrag.

8.12.

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Heute wandert eine defekte Lampe zum Wertstoffhof.

7.12.

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Unser Lederjacken-Problemfall … Eine liebe Verwandte hat von ihrem damaligen Lebensgefährten diese sauteure Lederjacke bekommen. Nach der Trennung wollte sie die Jacke nicht mehr und hat sie mir geschenkt. Ich fühle mich darin aber seltsam. Deshalb habe ich die Jacke zurückgeschenkt und dachte ich bin sie los. Gestern kam die Jacke zurück – ich soll sie verkaufen. Aaaaaahhhhh!

6.12.

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Heute wechselt ein Massagedingsbums den Besitzer. Es liegt seit 10 Jahren ungenutzt im Badezimmer herum. Es soll ja gut für das Bindegewebe sein, sich regelmäßig zu massieren. Ich glaube aber inzwischen, in diesem Leben schaffe ich das nicht mehr.

5.12.

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Heute sage ich good bye zu einem Engel. Gestern habe ich beschlossen, dass ich die letzten Reste Deko, die ich noch besitze, in dieser Advent-Declutter-Aktion verschenke. Bei anderen finde ich es oft sehr gemütlich, wenn das Haus oder die Wohnung schön dekoriert sind. Bei uns zu Hause bevorzuge ich freie Flächen und Mut zur Lücke.

4.12.

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Ich wünsche Dir einen schönen 2. Advent! Heute trenne ich mich von meinen Hausschlappen. Leider hinterlassen diese schwarze Streifen an unseren Treppenstufen. Ich steige deshalb auf Wollsocken im Winter um und laufe barfuß im Sommer.

3.12.

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Ich gehöre zu den verrückten Menschen, die regelmäßig ihre Tagebücher wegwerfen. Ich habe festgestellt, dass es mir gut tut, Tagebuch zu schreiben. Aber es hilft mir nicht, meine Ergüsse später zu lesen. Deshalb raus! Meine Befürchtung ist dabei jedes Mal, dass ein Nachbar die Tagebücher wieder aus dem Müll fischt – grusel! Habe sie deshalb gut verpackt und mit Restmüll getarnt. Jetzt wo ich das Bild so sehe, wird mir doch mulmig. Das Buch ganz obendrauf habe ich mit 16 geschrieben… Trotzdem – ich will mich freimachen von dem alten Ballast.

2.12.

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Heute gebe ich eine Bauchtasche weiter. Ein Impulskauf. Ich war der Meinung, dass Bauchtaschen unglaublich praktisch sind. Für mich hat sich das nicht bewahrheitet – die Tasche hängt seit fast sieben Jahren an der Garderobe und wurde vielleicht zehnmal genutzt.

1.12.

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Los geht’s! Ich starte mit einer Schäfchen-Lampe, die ich zur Geburt meines Kindes gekauft habe. Benutzt habe ich sie nie. Als Schlaflicht finde ich sie zu hell und zum Spielen zu dunkel. Neulich habe ich gelesen, dass es am gesündesten sein soll, im Dunkeln zu schlafen. Schlaflichter haben wir deshalb ganz abgeschafft.

Ich wünsche Dir  einen entspannten Advent ohne Konsumstress! Vielleicht hast Du Zeit zu lesen?

Hier meine Lesetipps: 

How many slaves work for you?

Zeit statt Zeug: Das beste Geschenk

5 Tipps gegen die tägliche Konsumversuchung

Online-Adventskalender:

Cusilife Selbstliebe-Adventskalender

Livelifegreenmunich Adventskalender: 24 Geschenkideen ohne Konsum

Lebensschule Griechenland Adventskalender – hier werden 24 Dinge verlost

Der nachhaltige Adventskalender 2016

34 Gedanken zu “Advent-Declutter-Aktion – 24 Mal loslassen

    • Brombeerhecke schreibt:

      Hallo Christian. Yep – ich mache das alle paar Jahre mal. Bisher habe ich es noch nie bereut. Ich denke es liegt daran, dass ich immer nur dann Tagebuch schreibe, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich glücklich bin oder Lösungen für Probleme gefunden habe, schreibe ich nicht. Die Tagebücher sind deshalb ein dunkler Sumpf, den ich nicht nochmal lesen möchte. Falls ich sterbe, möchte ich auch nicht, dass andere die Bücher lesen.

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      • sekundenbruchteil schreibt:

        OK, jetzt kann ich es besser verstehen, aber trotzdem würde ich nie meine Tagebücher wegwerfen. Alle anderen Bücher kannst Du kaufen, aber Deine Bücher sind einmalig, und auch wenn es Dir schlecht geht beim Schreiben ist das ein Teil von Dir, der sich offenbaren will. Und gerade in diesen Phasen passieren ganz wichtige und wertvolle Veränderungen. Ich habe vor einem Jahr zum ersten Mal ein Tagebuch gelesen, dass ich mit 14 geschrieben habe. 80% von dem, was ich schrieb, war nicht gerade positiv, aber nach dem Lesen war ich wie verwandelt, ich hatte das Gefühl, ich hab einen wichtigen Teil von mir wiederentdeckt. Ich bin so dankbar, dass ich dieses Tagebuch gefunden habe (andere Tagebücher sind leider verschwunden, was würde ich aber geben, um sie wieder zu entdecken 🙂

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  1. Brombeerhecke schreibt:

    Hallo Christian, danke für das Teilen Deiner Erfahrung. Wenn man so viel Kraft aus einem Tagebuch ziehen kann, ist das natürlich schön! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die verschollenen Tagebücher wiederfindest! 🙂 Vielleicht sind sie noch bei deinen Eltern auf dem Speicher?

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    • sekundenbruchteil schreibt:

      Danke für das Daumendrücken, liebe Katrin, aber mit 12 musste ich aus meiner Heimat flüchten und alles zurücklassen und die Wohnung gibt es nicht mehr. Natürlich gibt es Wunder und vielleicht wurden meine Tagebücher (so wie Deine) zufällig im Abfall entdeckt und gerettet. 🙂

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          • Brombeerhecke schreibt:

            Hallo Christian, die Tagebücher sind weg. Die hätte ich auch nicht verlost 😉 Die restlichen Dinge habe ich unserer Oma mitgegeben. Sie hat immer ein paar „Pflegefamilien“, um die sie sich kümmert. Das sind begeisterte Abnehmer. Ich hatte über eine Verlosung nachgedacht – aber ich befürchte, das hätte mich den gesamten Advent beschäftigt: Anfragen annehmen, auslosen, verpacken, versenden …

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  2. Nana schreibt:

    Meine alten Teenage-Tagebücher habe ich vor 2 Jahren in einen Ofen geworfen. Das war wunderbar und ich fühlte mich wie erlöst. Dagegen habe ich andere Bücher, in die ich Notizen von Vorträgen, Gedanken, Zitate aus Büchern geschrieben habe. Die liebe ich und schaue immer mal wieder rein. Die dürfen auch nach meinem Tod noch gelesen werden.
    Gestern habe ich ein Tagebuch aus Kategorie 1 wiedergefunden. Und der Ofen ist weg 😦 😦 :(.

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    • Brombeerhecke schreibt:

      Hallo Nana, noch so eine die Tagebücher weg haut 😉 Ich dachte schon, ich bin die einzige 🙂 Ich habe es auch als sehr befreiend empfunden, mich von den alten Tagebüchern zu trennen. Ohne Ofen ist es schwieriger … Viele Grüße, Katrin

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